ProfessionalisierungsInitiative für Studierende aller Lehrämter (PISL)
Bei der PISA-Studie hatten deutsche Schüler im internationalen Vergleich schlecht abgeschnitten. "Die Schulen können aber nur besser werden, wenn auch die Lehrer besser werden", sagt Prof. Dr. Walter Müller. Der Würzburger Schulpädagoge setzt sich darum für mehr Theorie-Praxisbezug bei der Ausbildung von Lehrern ein.
Um diesem Ziel näher zu kommen, hat der Lehrstuhl für Schulpädagogik an der Uni Würzburg die "ProfessionalisierungsInitiative für Studierende aller Lehrämter" initiiert. Diese nennt er - in Anlehnung an PISA - kurz und bündig PISL. Die zusätzlichen Lehrveranstaltungen sind stark auf die Praxis im Schulalltag ausgerichtet.
Die Seminare werden nicht von Hochschuldozenten gehalten, sondern von 15 besonders qualifizierten Lehrern, die in Würzburg und Umgebung in Grund-, Haupt- und Realschulen sowie Gymnasien tätig sind. Sie behandeln schulpädagogische Aufgabenfelder, "die sich aufgrund der PISA-Ergebnisse als besonders dringlich für die Schul- und Unterrichtsreform erwiesen" haben, so Müller.
Die Themen heißen zum Beispiel "Die interkulturelle Schule", "Die ganzheitliche Schule", "Die computerisierte Schule" oder "Die bewegte Schule". Praxisbezug wird bei den neuen Lehrveranstaltungen auch dadurch hergestellt, dass sie zumeist nicht nur in der Universität, sondern auch in den Schulen stattfinden werden.
Der Termin für die Auftaktveranstaltung am Anfang jedes Semesters wird im Vorlesungsverzeichnis der Schulpädagogik bekannt gegeben.
Bei dieser Veranstaltung werden sowohl die verschiedenen Seminare kurz vorgestellt als auch die Gruppen eingeteilt (Vorabanmeldung nicht erforderlich!).
... aus eigener Erfahrung sehr empfehlenswert !!
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